Figaros Hochzeit: Die Produktion

W.A. Mozart:
Die Hochzeit des Figaro

Eine deutsch-russische Neuinszenierung
Kolobov-Theater „Neue Oper“ Moskau
in Zusammenarbeit mit VladOpera e.V.
italienische Originalfassung mit russischen Übertiteln

Premiere am 7. Oktober 2014, 19:00 Uhr

Die Inszenierung:

Der junge Moskauer Opernregisseur Aleksey Veiro überzeugt mit seiner spielfreudigen und zeitlosen Inszenierung: Streng auf der Grundlage von Libretto und Partitur durchstößt der Regisseur die Oberfläche der scheinbar primitiven Verwechslungskomödie und dringt zum eigentlichen Kern der Oper vor: Zu der Beziehung zwischen Mann und Frau, zu der Frage nach der wahren Liebe. Die Liebe, die der Mensch immer wieder neu finden muss.

Mit auf russischen Opernbühnen selten gesehener spielerischer Leichtigkeit entwickelt sich das Stück: Ausgehend von einer weißen Fläche im Raum, die schwerelos im Nichts zu schweben scheint. Bühnenbildnerin Ulrike Jochum stellt den Figuren des Stückes zu Beginn des Abends einen leeren Raum zur Verfügung, das unberührte Ideal, das von den Figuren im Laufe des Abends mehr und mehr gebrochen wird: Aus der leeren Ebene heraus entstehen die Orte des Stückes, die Figaro-Gesellschaſt schafft sich durch den Bruch des Ideals die eigene Realität. Die ahistorischen Kostüme von Jan Meier geben den Figuren allgemeingültigen Charakter: Jeder von uns findet sich in dieser Inszenierung wieder. Hans Fründt und Hannes Sesemann tauchen den so erschaffenen und sich permanent ändernden Kosmos mit ihren Lichtstimmungen in entsprechende Atmosphäre. Das Orchester der neuen Oper legt - dirigiert vom Chefdirigent des Hauses, Jan Latham Koenig – die musikalische Grundlage für die Aufführung.

Mit viel Witz und Humor behandelt die Inszenierung der „Tragikomödie“ das im Stück erzählte grundlegende Thema der menschlichen Existenz. Aleksey Veiros Inszenierung der „Hochzeit des Figaro“ ist eine zeitlose Auseinandersetzung mit dem, was uns alle bewegt: Mit der Liebe und mit Beziehung des Menschen zu seinem Gegenüber.

 

Die Produktion:

Unter dem 2013 ernannten Direktor der Neuen Oper Moskau, Dmitry Sibirtsev, schlägt das Haus einen neuen künstlerischen Kurs ein: Es will Raum bieten für zeitgemäße Produktionen mit anspruchsvoller Regie.

Regisseur Aleksey Veiro arbeitet seit seiner ersten Produktion im Rahmen
von VladOpera e.V. („Die Zauberflöte“, 2009) regelmäßig mit seinem deutsch-russischen Regieteam zusammen. Eine Opernaufführung ist für VladOpera weit mehr als nur Gesang in schönen Kostümen: Im Verständnis des Regieteams vereint eine gute Inszenierung echte Schauspielkunst mit musikalischer Brillianz. VladOpera e.V. setzt sich seit vielen Jahren für eine intensive künstlerische Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland ein.

Die Aufführung wird vom Goethe-Institut Moskau gefördert.

Eine Zusammenarbeit mit:

gefördert von:

Über die Produktion:
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Über das Team:
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Bilder der Aufführung:
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